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den 20.11.2003 |
| Namesngeber der Ich-AG kommt zur Denkwerkstatt |
Nr.: 306/03 18.11.03 Namensgeber der Ich-AG kommt zur Denkwerkstatt 2020 Thema: Einfach anfangen - neue Gründerzeit im Osten
Der Arbeitnehmer von morgen ist eine Ich-AG - diese These vertritt einer der renommiertesten Trendforscher Deutschlands, Professor Peter Wippermann. Der Mitbegründer des Hamburger Trendbüros, Professor für Kommunikationsdesign an der Universität Essen und Autor kommt zur Denkwerkstatt 2020. Wippermann führte den Begriff der Ich-AG ein, der bei der Hartz-Kommission für Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit steht.
Unter dem Thema EINFACH ANFANGEN! Neue Gründerzeit in den neuen Ländern trifft sich die Runde der Denker am Mittwoch, dem 17. Dezember 2003, in Berlin. Die Denkwerkstatt 2020 findet in der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (In den Ministergärten 3) statt.
Für Professor Wippermann funktioniert das alte System der Arbeit mit seinem Regelwerk von Staat, Gewerkschaften und Arbeitgebern längst nicht mehr. Die Zukunft der Arbeit liegt in der Vermarktung der eigenen Arbeitskraft - im Unternehmertum, sagt der Trendforscher. Wippermann glaubt an eine Vielzahl neuer Berufe und Stellen in der Kinderbetreuung, Alten- und Krankenpflege: Arbeit, die früher unbezahlt in den Familien geleistet wurde und nun von flexiblen und mobilen Menschen übernommen wird. Mit der Ich-AG allein ist es im Osten nicht getan, so Gastgeber Helmut Holter, Minister für Arbeit, Bau und Landesentwicklung. Die neuen Länder brauchen spezielle Förderprogramme, die den unterschiedlichen Standorten gerecht werden. Außerdem muss die Gründungsdynamik verstetigt werden, das Ende der Förderung darf nicht das Ende der Gründung sein.
Die Vorschläge und Anregungen der Denker werden in die Diskussion bei dem Parlamentarischen Abend einfließen, in den die Werkstatt übergeht. Dazu haben Manfred Stolpe, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, und Günter Baaske, Brandenburger Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen, zugesagt. Ab 19 Uhr werden die Gäste mit Arbeitsminister Helmut Holter in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern diskutieren. |
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den 20.11.2003 |
| Am Ausstieg der Käfighaltung führt kein Weg vorbei |
Nr.: 322 17.11.2003 Am Ausstieg aus der Käfighaltung führt kein Weg vorbei - Minister Backhaus gegen Schwarze Peter-Spiel auf Kosten von Hennen, Hennen-haltern und Verbrauchern Wir sind in Deutschland nahe dran an vernünftigen, zukunftsfähigen Lösungen bei der Hennen- und Schweinehaltung, die sowohl die berechtigten Interessen aller Betroffenen - der Tiere, der Tierhalter und der Verbraucher - in Übereinstim-mung bringt, als auch die europäischen Rahmenbedingungen berücksichtigt, sagte der Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus (SPD).
Den Vorwurf von Bundesverbraucherschutzministerin Künast, die Haltung der Bundesländer zur Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sei Anti-Tierschutz-politik, wies er als unangemessenes und wenig sachdienliches Schwarze Peter-Spiel zurück. Eine alternativlose Verlängerung der Übergangsfrist, wie von Sachsen im Bundesrat gefordert, lehnt Mecklenburg-Vorpommern allerdings auch ab.
Wir wollen den Ausstieg aus der Käfighaltung schnell und konsequent. Gemein-sames Anliegen von Bund und Ländern muss es sein, den Unternehmen einen Weg aufzuzeigen, um Tierschutz, Verbrauchersicherheit und Wirtschaftlichkeit so zu verbinden, dass zukünftig in Deutschland noch Eier produziert werden können, sagte Dr. Backhaus.
Eine Fristverlängerung allein biete keine Gewähr, das gestellte Ziel zu erreichen. Ohne Alternativen zu Boden- und Freilandhaltungen sei die bereits erkennbare Abwanderung substanzieller Anteile der heutigen deutschen Eierproduktion aber mittelfristig nicht zu stoppen. Hier ist die Bundesregierung seit 2001 ihrer Verantwortung schuldig geblieben, im Interesse der Weiterentwicklung tierschutz-gerechter Haltungsformen ein Prüfverfahren für serienmäßig hergestellte Stalleinrichtungen anzubieten, sagte der Minister.
Mecklenburg-Vorpommern wird sich deshalb im Bundesrat für einen Kompromiss einsetzen, der darin besteht, dass eine etwaige Verlängerung der Übergangsfrist an das Prüfverfahren nach § 13 a Tierschutzgesetz gekoppelt wird. Der angestrebte Ausstieg aus der bisherigen Art der Käfighaltung soll danach spätestens zwei Jahre nach dem Inkrafttreten einer entsprechenden Verordnung des Bundes vollzogen sein. Die Einführung des Prüfverfahrens hat für Mecklenburg-Vorpommern höchste Priorität. Wir können uns dabei an guten Beispielen aus Schweden oder der Schweiz orientieren, sagte Minister Backhaus.
Ausgangspunkt der neuerlichen Kontroverse ist der Antrag Sachsens im Bundesrat, die Übergangsfrist zu tierschutzgerechten Haltungsformen um drei Jahre bis 31.12.2009 zu verlängern. Dieser hatte gegen die Stimmen aus Mecklenburg-Vorpommern im Agrarausschuss des Bundestages eine Mehrheit gefunden. |
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den 20.11.2003 |
| Agenda 2010 |
Veröffentlicht am: 14.11.2003
Agenda 2010 Neue Broschüre zur Agenda 2010 erschienen
Agenda 2010 - Deutschland bewegt sich heißt die Bürgerinformation zum Reformprogramm der Bundesregierung, die am 14. November 2003 als Broschüre und zum Download erschienen ist. Die Broschüre enthält neben den Texten zu den einzelnen Reformfeldern etliche Grafiken, ein Glossar zu den wichtigsten Begriffen und ein Vorwort des Bundeskanzlers, sagte Regierungssprecher Béla Anda bei der Vorstellung der Broschüre in Berlin.
Vor genau acht Monaten, nämlich am 14. März, hat der Bundeskanzler in einer viel beachteten Rede vor dem Deutschen Bundestag die Leitlinien seiner Agenda 2010 vorgestellt, erinnerte Regierungssprecher Anda am 14. November 2003 vor der Bundespressekonferenz. Inzwischen seien alle Reformvorhaben von der Bundesregierung und vom Bundestag beschlossen worden. In der Broschüre würden alle Vorhaben der Reformagenda knapp und gleichzeitig umfassend dargestellt.
Die Agenda-Broschüre wird in den nächsten Wochen unter anderem an rund 100 Bahnhöfen in Deutschland verteilt. Außerdem kann sie per Telefon, Telefax, E-Mail oder Internet bestellt sowie von der Website der Bundesregierung heruntergeladen werden.
Die Broschüre setzt die bereits im März begonnene Agenda 2010-Kommunikation des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung fort und greift unter anderem die mit Großflächenplakaten und Anzeigenschaltungen kommunizierten Plakatmotive der acht Agenda-Themenfelder auf.
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