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08.09.2010
Mittwoch, den 31.03.2004
Gemeinde Levenhagen
Öffentliche Bekanntmachung

Die Bürger der Gemeinde Levenhagen haben am 21.03.2004 durch einen Bürgerentscheid, die durch die Bürgerinitiative der Wählergemeinschaft Levenhagen aufgeworfene Frage, Vertragsverhandlungen zur freiwilligen Eingemeindung in die amtsfreie Gemeinde Süderholz aufzunehmen, abgelehnt. Die Stimmverteilung lag bei 229 NEIN Stimmen zu 46 JA Stimmen bei 375 abstimmungsberechtigten Bürgern.

Aus Sicht der unteren Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Ostvorpommern ist der von der Gemeindevertretung am 19.01.2004 beschlossene Bürgerentscheid nicht zu beanstanden.

gez. Meinzer
Gemeindewahlbehörde
  Amt Landhagen / Kepert


Mittwoch, den 31.03.2004
Trotz Scheitern des Optionsmodells Arbeitsmarktref
Trotz Scheitern des Optionsmodells Arbeitsmarktreformen jetzt umsetzen
Verbesserte Vermittlung von Langzeitarbeitslosen angehen - Finanzzusage an
die Kommunen einlösen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert alle an der Umsetzung der
Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe Beteiligten auf, sich im
Interesse der Langzeitarbeitslosen für eine funktionsfähige Kooperation
zwischen den Agenturen für Arbeit und den Kommunen einzusetzen. Mit dem
Scheitern des Optionsmodells wird die Reform nicht aufgehoben, erklärte das
Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und
Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin. Das Gesetz sieht als
Grundstruktur das sog. Arbeitsgemeinschaftsmodell vor. Danach sollen die
örtlichen Agenturen für Arbeit und die Kommunen ihre Aufgaben gemeinsam
bündeln und so eine Anlaufstelle für den Betroffenen einrichten. Auch beim
Arbeitsgemeinschaftsmodell ist für die Betroffenen Hilfe aus einer Hand
möglich. Für den Deutschen Städte- und Gemeindebund muss aber verbindlich
feststehen, dass die Kommunen um jährlich 2,5 Milliarden Euro dauerhaft
entlastet werden. Wir nehmen den Kanzler beim Wort, der den Kommunen diese
Entlastung zugesichert hat. Ohne die dauerhafte Erfüllung der Finanzzusage
werden wir uns nicht erfolgreich in die Arbeitsgemeinschaft einbringen
können. Weiterhin müssen die technischen und organisatorischen
Voraussetzungen schnellstens geschaffen werden, damit zum 1.1.2005 Zahlungen
an die rund 3 Millionen Langzeitarbeitslose geleistet werden können. Nur so
kann sichergestellt werden Vermittlung von Landzeitarbeitslosen verbessert
werden kann.

Deutscher Städte- und Gemeindebund
  Amt Landhagen / Kepert


Dienstag, den 30.03.2004
Universitätsklinikum Greifswald
Einweihung erster Bauabschnitt Universitätsklinikum Greifswald

Mit einem Festakt wird heute, am 26. März 2004, der erste Bauabschnitt des neuen Universitäts-Klinikums Greifswald eingeweiht. Es handelt sich dabei um die modernste und effektivste Klinik zumindest Norddeutschlands. Das Land Mecklenburg-Vorpommern baut hier unter Federführung des Finanzministeriums nicht einfach eine neue Klinik, sondern ein völlig neues Klinik-Konzept, in dem die Verhältnisse Forschung/Lehre, Professor/Student und Arzt/Patient neu definiert werden. Darüber hinaus bauen wir in Greifswald für medizinische Spitzenforschung. Das Klinikum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zählt zu den Zentren für Innovationskompetenz, die vom Bundesforschungsministerium besonders gefördert werden. Für ihre Funktionelle Genom-Forschung (molekulare Ursachen von Volks- und Infektionskrankheiten) sind die Greifswalder Mediziner in das besondere Förderprogramm aufgenommen worden, in dem in diesen Zentren mit insgesamt 50 Mio. € mindestens zwei internationale besetzte Gruppen von Spitzen-Nachwuchswissenschaft-lerinnen und -wissenschaftlern finanziert werden.

Hier die Daten für den ersten Bauabschnitt und die Planungen für den weiteren Ausbau:

Ausgangspunkt
- städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb 1995/1996
für die mathematisch-naturwissenschaftliche und medizinische Fakultät
auf einem Gelände von 35 ha,

- der 1. Preisträger, das Büro Dall & Lindhardtsen aus Helsingør,
Dänemark, konnte im Januar 1997 mit der Planung des
1. Bauabschnittes des Neubaus des Klinikums beauftragt werden;

1. Bauabschnitt

- 1. Bauabschnitt aus 3 Einzelbaumaßnahmen
K0 (Zentrale Notfallaufnahme, Unfallchirurgie, Zentral-OP, ITS,
Diagnostische Radiologie, Neuroradiologie),
K 1.1 (Augenklinik, zentrale Lehre (Hörsaal), Haupteingangsbereich) und
K 1.2 (Klinik für Neurochirurgie und Neurologie) in den Haushalt
eingestellt

- um wirtschaftlich zu bauen und auch günstige Ausschreibungsergebnisse
zu erhalten, wurden die 3 Einzelmaßnahmen zeitgleich ausgeschrieben
und ausgeführt und damit im Rahmen der Baudurchführung als eine
Baumaßnahme betrachtet

- Baubeginn: Mai 1999
Grundsteinlegung: 3. Mai 2000, Teilnahme Finanzministerin
Richtfest: 1. November 2000, Teilnahme Finanzministerin
Bauübergabe: Dezember 2003

- mit dem 1. Bauabschnitt wurde gleichzeitig die Basis geschaffen für den
weiteren Ausbau des Klinikums und damit für die neue
Entwicklungsplanung

- mit Fertigstellung des 2. Bauabschnittes werden alle Kliniken (bis auf
Klinik für Radiologie und Strahlentherapie - befindet sich aber in
unmittelbarer Nähe) am Standort etabliert sein

- damit wird ein Klinikbetrieb nach neuesten Betriebsabläufen wirtschaftlich
und effizient möglich, und sichert die Integration von Lehre und Forschung

- mit dem Bau das Ver- und Entsorgungsgebäude unter Einbeziehung des
vorhandenen Technikgebäudes wurde im November 2002 begonnen

- diese Maßnahme steht kurz vor der Übergabe (April 04), so dass auch die
Ver- und Entsorgung des 1. BA des Klinikkomplexes über modernste
Technik und Technologien (Automatische Waren-Transportanlage,
Tunnelsystem, moderne Lagertechnik) gewährleistet wird

- der 1. BA umfaßt einen Hörsaal mit 160 Plätzen sowie Seminar- und
Kursräume zur Integration der Lehre und der unmittelbar praxisorien-
tierten Ausbildung der Studenten

- mit der Ausstattung modernster Multimediatechnik wird die Übertragung
aus dem OP direkt in den Hörsaal und damit die Kommunikation weltweit
möglich

Ausgewählte Firmen aus M-V:

Rohbau: ARGE Heitkamp/Imbau, Rostock
Fassade/Fenster: nach Kündigung und Konkurs: ARGE Fa. HABAM, Greifswald
Dach: Fa. Penzel, Bützkow
Estrich: Fa. Perl, Greifswald
Heizung: Fa. Mele, Stralsund
Sanitär: Greifhaustechnik, Greifswald
Elektro/Fernmelde: EAN, Neustrelitz
Schließanlage: Fa. Schröter, Greifswald
Beschilderung: HIBAU, Neubrandenburg
Medizintechnik: Fa. Giese, Greifswald

insgesamt 2/3 der Aufträge in Mecklenburg-Vorpommern

Daten zum 1. Bauabschnitt Neubau Klinikum

umfasst:
- Notfall-Unfall mit diagnostischer Radiologie und Neuroradiologie (K0)
- Neubau Augenklinik mit Anteilen Zentraler Lehre und Zentraler
Infrastruktur (K 1.1)
- Neubau Kliniken für Neurochirurgie und Neurologie (K 1.2)

- 1. Planungsauftrag erteilt: Januar 1997
- Baubeginn: 11/1999
- Bauende/Übergabe: 12/2003
- Kosten: KO - K 1.2 64,4 Mio. €
Infrastruktur 5,4 Mio. €

Ersteinrichtung 13,0 Mio. €
82,8 Mio. €

- 214 Betten, davon 18 Intensiv,
5 Operationssäle,
Hörsaal mit 160 Plätzen,
Patientenaufnahme,
zentrale Einrichtungen, wie Friseur, Cafeteria, Buch-/Zeitungsladen,
Blumenladen

- Planer: Architekter Dall & Lindhardtsen, Dänemark
mit Subunternehmer:
Objektüberwachung: HWP Stuttgart

Daten zum 2. Bauabschnitt Neubau Klinikum

1. Teilmaßnahme: Neubau K1.3- K 2.2

umfasst:
- Klinik für Allgemein- und Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie,

- Klinik für Anästhesiologie- und Intensivmedizin, Orthopädie, HNO,
Urologie, MKG- Chirurgie, Dermatologie, Kinder- und Jugendklinik,
- Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Zentrale medizinische
Einrichtungen (Blutbank, Zentrallabor), Anteile Zentraler Lehre

Planungsauftrag erteilt: Dezember 2001
vorgesehener Baubeginn: Mai 2004
vorgesehenes Bauende/Übergabe: Dezember 2009

Kosten: Baukosten 122,6 Mio. € (1 Mio.€ Krankenhaus-Info-System)
Ersteinr. 13,2 Mio. €
135,8 Mio. €

2. Teilmaßnahme: Grundsanierung und Umbau Diagnostikzentrum

Planungsauftrag erteilt: Dezember 2001
vorgesehener Baubeginn: November 2006
vorgesehenes Bauende/Übergabe: Dezember 2009

Kosten: Baukosten: 26,4 Mio. €
Ersteinr.: 2,8 Mio. €
29,2 Mio. €

3. Teilmaßnahme: Erweiterungsbau Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefernheilkunde (ZZMK)

Planungsauftrag erteilt: Dezember 2001
vorgesehener Baubeginn: Mai 2004
vorgesehenes Bauende/Übergabe: Dezember 2006

Kosten: Baukosten: 9,8 Mio. €
Ersteinr.: 0,5 Mio. €

Gesamtbettenzahl des Universitätsklinikums 1. und 2. BA: 805 Betten

Finanzministerium
  Amt Landhagen / Kepert


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Amt Landhagen

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Tel.: +49 (3834) 8951-0
Fax: +49 (3834) 8951-99

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Öffnungszeiten:

Dienstag
08:30 - 12:00 Uhr
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Mittwoch
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