| Mittwoch,
den 31.03.2004 |
| Gemeinde Levenhagen |
Öffentliche Bekanntmachung
Die Bürger der Gemeinde Levenhagen haben am 21.03.2004 durch einen Bürgerentscheid, die durch die Bürgerinitiative der Wählergemeinschaft Levenhagen aufgeworfene Frage, Vertragsverhandlungen zur freiwilligen Eingemeindung in die amtsfreie Gemeinde Süderholz aufzunehmen, abgelehnt. Die Stimmverteilung lag bei 229 NEIN Stimmen zu 46 JA Stimmen bei 375 abstimmungsberechtigten Bürgern.
Aus Sicht der unteren Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Ostvorpommern ist der von der Gemeindevertretung am 19.01.2004 beschlossene Bürgerentscheid nicht zu beanstanden.
gez. Meinzer Gemeindewahlbehörde
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| Mittwoch,
den 31.03.2004 |
| Trotz Scheitern des Optionsmodells Arbeitsmarktref |
Trotz Scheitern des Optionsmodells Arbeitsmarktreformen jetzt umsetzen Verbesserte Vermittlung von Langzeitarbeitslosen angehen - Finanzzusage an die Kommunen einlösen
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert alle an der Umsetzung der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe Beteiligten auf, sich im Interesse der Langzeitarbeitslosen für eine funktionsfähige Kooperation zwischen den Agenturen für Arbeit und den Kommunen einzusetzen. Mit dem Scheitern des Optionsmodells wird die Reform nicht aufgehoben, erklärte das Geschäftsführende Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Gerd Landsberg, heute in Berlin. Das Gesetz sieht als Grundstruktur das sog. Arbeitsgemeinschaftsmodell vor. Danach sollen die örtlichen Agenturen für Arbeit und die Kommunen ihre Aufgaben gemeinsam bündeln und so eine Anlaufstelle für den Betroffenen einrichten. Auch beim Arbeitsgemeinschaftsmodell ist für die Betroffenen Hilfe aus einer Hand möglich. Für den Deutschen Städte- und Gemeindebund muss aber verbindlich feststehen, dass die Kommunen um jährlich 2,5 Milliarden Euro dauerhaft entlastet werden. Wir nehmen den Kanzler beim Wort, der den Kommunen diese Entlastung zugesichert hat. Ohne die dauerhafte Erfüllung der Finanzzusage werden wir uns nicht erfolgreich in die Arbeitsgemeinschaft einbringen können. Weiterhin müssen die technischen und organisatorischen Voraussetzungen schnellstens geschaffen werden, damit zum 1.1.2005 Zahlungen an die rund 3 Millionen Langzeitarbeitslose geleistet werden können. Nur so kann sichergestellt werden Vermittlung von Landzeitarbeitslosen verbessert werden kann.
Deutscher Städte- und Gemeindebund |
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| Dienstag,
den 30.03.2004 |
| Universitätsklinikum Greifswald |
Einweihung erster Bauabschnitt Universitätsklinikum Greifswald
Mit einem Festakt wird heute, am 26. März 2004, der erste Bauabschnitt des neuen Universitäts-Klinikums Greifswald eingeweiht. Es handelt sich dabei um die modernste und effektivste Klinik zumindest Norddeutschlands. Das Land Mecklenburg-Vorpommern baut hier unter Federführung des Finanzministeriums nicht einfach eine neue Klinik, sondern ein völlig neues Klinik-Konzept, in dem die Verhältnisse Forschung/Lehre, Professor/Student und Arzt/Patient neu definiert werden. Darüber hinaus bauen wir in Greifswald für medizinische Spitzenforschung. Das Klinikum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zählt zu den Zentren für Innovationskompetenz, die vom Bundesforschungsministerium besonders gefördert werden. Für ihre Funktionelle Genom-Forschung (molekulare Ursachen von Volks- und Infektionskrankheiten) sind die Greifswalder Mediziner in das besondere Förderprogramm aufgenommen worden, in dem in diesen Zentren mit insgesamt 50 Mio. € mindestens zwei internationale besetzte Gruppen von Spitzen-Nachwuchswissenschaft-lerinnen und -wissenschaftlern finanziert werden.
Hier die Daten für den ersten Bauabschnitt und die Planungen für den weiteren Ausbau:
Ausgangspunkt - städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb 1995/1996 für die mathematisch-naturwissenschaftliche und medizinische Fakultät auf einem Gelände von 35 ha,
- der 1. Preisträger, das Büro Dall & Lindhardtsen aus Helsingør, Dänemark, konnte im Januar 1997 mit der Planung des 1. Bauabschnittes des Neubaus des Klinikums beauftragt werden;
1. Bauabschnitt
- 1. Bauabschnitt aus 3 Einzelbaumaßnahmen K0 (Zentrale Notfallaufnahme, Unfallchirurgie, Zentral-OP, ITS, Diagnostische Radiologie, Neuroradiologie), K 1.1 (Augenklinik, zentrale Lehre (Hörsaal), Haupteingangsbereich) und K 1.2 (Klinik für Neurochirurgie und Neurologie) in den Haushalt eingestellt
- um wirtschaftlich zu bauen und auch günstige Ausschreibungsergebnisse zu erhalten, wurden die 3 Einzelmaßnahmen zeitgleich ausgeschrieben und ausgeführt und damit im Rahmen der Baudurchführung als eine Baumaßnahme betrachtet
- Baubeginn: Mai 1999 Grundsteinlegung: 3. Mai 2000, Teilnahme Finanzministerin Richtfest: 1. November 2000, Teilnahme Finanzministerin Bauübergabe: Dezember 2003
- mit dem 1. Bauabschnitt wurde gleichzeitig die Basis geschaffen für den weiteren Ausbau des Klinikums und damit für die neue Entwicklungsplanung
- mit Fertigstellung des 2. Bauabschnittes werden alle Kliniken (bis auf Klinik für Radiologie und Strahlentherapie - befindet sich aber in unmittelbarer Nähe) am Standort etabliert sein
- damit wird ein Klinikbetrieb nach neuesten Betriebsabläufen wirtschaftlich und effizient möglich, und sichert die Integration von Lehre und Forschung
- mit dem Bau das Ver- und Entsorgungsgebäude unter Einbeziehung des vorhandenen Technikgebäudes wurde im November 2002 begonnen
- diese Maßnahme steht kurz vor der Übergabe (April 04), so dass auch die Ver- und Entsorgung des 1. BA des Klinikkomplexes über modernste Technik und Technologien (Automatische Waren-Transportanlage, Tunnelsystem, moderne Lagertechnik) gewährleistet wird
- der 1. BA umfaßt einen Hörsaal mit 160 Plätzen sowie Seminar- und Kursräume zur Integration der Lehre und der unmittelbar praxisorien- tierten Ausbildung der Studenten
- mit der Ausstattung modernster Multimediatechnik wird die Übertragung aus dem OP direkt in den Hörsaal und damit die Kommunikation weltweit möglich
Ausgewählte Firmen aus M-V:
Rohbau: ARGE Heitkamp/Imbau, Rostock Fassade/Fenster: nach Kündigung und Konkurs: ARGE Fa. HABAM, Greifswald Dach: Fa. Penzel, Bützkow Estrich: Fa. Perl, Greifswald Heizung: Fa. Mele, Stralsund Sanitär: Greifhaustechnik, Greifswald Elektro/Fernmelde: EAN, Neustrelitz Schließanlage: Fa. Schröter, Greifswald Beschilderung: HIBAU, Neubrandenburg Medizintechnik: Fa. Giese, Greifswald
insgesamt 2/3 der Aufträge in Mecklenburg-Vorpommern
Daten zum 1. Bauabschnitt Neubau Klinikum
umfasst: - Notfall-Unfall mit diagnostischer Radiologie und Neuroradiologie (K0) - Neubau Augenklinik mit Anteilen Zentraler Lehre und Zentraler Infrastruktur (K 1.1) - Neubau Kliniken für Neurochirurgie und Neurologie (K 1.2)
- 1. Planungsauftrag erteilt: Januar 1997 - Baubeginn: 11/1999 - Bauende/Übergabe: 12/2003 - Kosten: KO - K 1.2 64,4 Mio. € Infrastruktur 5,4 Mio. €
Ersteinrichtung 13,0 Mio. € 82,8 Mio. €
- 214 Betten, davon 18 Intensiv, 5 Operationssäle, Hörsaal mit 160 Plätzen, Patientenaufnahme, zentrale Einrichtungen, wie Friseur, Cafeteria, Buch-/Zeitungsladen, Blumenladen
- Planer: Architekter Dall & Lindhardtsen, Dänemark mit Subunternehmer: Objektüberwachung: HWP Stuttgart
Daten zum 2. Bauabschnitt Neubau Klinikum
1. Teilmaßnahme: Neubau K1.3- K 2.2
umfasst: - Klinik für Allgemein- und Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie,
- Klinik für Anästhesiologie- und Intensivmedizin, Orthopädie, HNO, Urologie, MKG- Chirurgie, Dermatologie, Kinder- und Jugendklinik, - Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Zentrale medizinische Einrichtungen (Blutbank, Zentrallabor), Anteile Zentraler Lehre
Planungsauftrag erteilt: Dezember 2001 vorgesehener Baubeginn: Mai 2004 vorgesehenes Bauende/Übergabe: Dezember 2009
Kosten: Baukosten 122,6 Mio. € (1 Mio.€ Krankenhaus-Info-System) Ersteinr. 13,2 Mio. € 135,8 Mio. €
2. Teilmaßnahme: Grundsanierung und Umbau Diagnostikzentrum
Planungsauftrag erteilt: Dezember 2001 vorgesehener Baubeginn: November 2006 vorgesehenes Bauende/Übergabe: Dezember 2009
Kosten: Baukosten: 26,4 Mio. € Ersteinr.: 2,8 Mio. € 29,2 Mio. €
3. Teilmaßnahme: Erweiterungsbau Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefernheilkunde (ZZMK)
Planungsauftrag erteilt: Dezember 2001 vorgesehener Baubeginn: Mai 2004 vorgesehenes Bauende/Übergabe: Dezember 2006
Kosten: Baukosten: 9,8 Mio. € Ersteinr.: 0,5 Mio. €
Gesamtbettenzahl des Universitätsklinikums 1. und 2. BA: 805 Betten
Finanzministerium |
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Amt Landhagen
Theodor Körner Straße 36
17498 Neuenkirchen
Tel.: +49 (3834) 8951-0
Fax: +49 (3834) 8951-99
Email: post@amt-landhagen.de
Öffnungszeiten:
Dienstag
08:30 - 12:00 Uhr
13:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch
08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag
13:00 - 17:00 Uhr
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