| Dienstag,
den 10.08.2004 |
| Waldbrandwarnstufen |
Im ganzen Land sind Waldbrandwarnstufen ausgelöst - Minister Backhaus: Im Wald und auf den Feldern Vorsichtsmaßnahmen einhalten - Waldbrandwarnstufen jetzt im Internet
Für das ganze Land Mecklenburg-Vorpommern sind Waldbrandwarnstufen ausgelöst. Hohe Waldbrandgefahr (Warnstufe 3) musste inzwischen für den Lankreis Müritz und Teile der Landkreise Parchim, Ludwigslust und Mecklenburg-Strelitz ausgerufen werden. Für alle anderen Landesteile gelten die Waldbrandwarnstufen 1 (Waldbrandgefahr) und 2 (erhöhte Waldbrandgefahr). Wir bitten dringend alle Bürger und Gäste im Land, die Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um so Brände zu vermeiden, appelliert Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD).
Dazu zählen:
· Kein Feuer im Wald entzünden,
· Nicht Rauchen,
· Keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto werfen,
· Jeden Waldbrand unverzüglich der nächstgelegenen Feuermeldestelle, Forstdienststelle oder Polizei melden.
· Das Befahren von Waldwegen und das Parken von Fahrzeugen auf Waldwegen und trockenen Wiesen ist unbedingt zu unterlassen.
Die Waldbrandwarnstufe ist Ausdruck der aktuellen Zündbereitschaft der Vegetation und steht für ein bewährtes, zeitlich und personell gestaffeltes Bereitschaftssystem der Forstbehörden. In Mecklenburg-Vorpommern wird der Wald durch 2 kameragestützte Waldbrandüberwachungssystem mit Leitzentralen in den Forstämtern Mirow und Torgelow sowie 10 Feuerwachtürmen in den übrigen Landesteilen flächendeckend überwacht. Leitzentrale und Überwachungstürme sind je nach Höhe der Waldbrandwarnstufe bis zu zehn Stunden täglich besetzt. Ab Waldbrandwarnstufe 3 werden zusätzlich Waldbrandstreifendienste eingesetzt, die besonders gefährdete Gebiete regelmäßig kontrollieren.
In diesem Jahr kam es bisher zu 13 Waldbränden mit einer Flächengröße von 10,6 Hektar. 2003 wurden bei 130 Bränden 66,65 Hektar Fläche vernichtet.
Auch in der Landwirtschaft ist vor allem jetzt zur Erntezeit erhöhte Vorsicht geboten. Landwirtschaftsminister Backhaus wendet sich deshalb ausdrücklich mit der Bitte an die Landwirte, die Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes bei den Erntearbeiten einzuhalten:
Bei den Erntearbeiten nicht rauchen. Kein offenes Feuer auf den Feldern. Auf den Erntefahrzeugen und Zugmaschinen sollen Feuerlöscher mitgeführt werden. Bei einem Einsatz von mehr als zwei Mähdreschern oder Heu- bzw. Strohbergungsmaschinen auf einer Erntefläche muss ein Wundstreifen angelegt werden und eine Mindestlöschwassermenge von 3000 Litern vor Ort einsatzbereit sein Als vorbeugende Brandschutzmaßnahmen verstärkt die Flächen kontrollieren und zusätzliche Wundstreifen anlegen. Die Waldbrandwarnstufen können jetzt auch im Internet abgefragt werden. Unter www.wald-mv.de sind Informationen über die aktuelle Waldbrandgefahr für die einzelnen Landkreise zu erfahren (Waldbrandseite).
Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei |
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| Dienstag,
den 10.08.2004 |
| Sozialreform |
Gerhardts Umgang mit Sozialreformen ist verantwortungslos und fahrlässig
Der Sprecher der Bundesregierung, Béla Anda, erklärt zu den Äußerungen des Vorsitzenden der FDP-Bundestags-Fraktion, Wolfgang Gerhardt:
Die heute in einem Zeitungs-Interview vom Vorsitzenden der FDP-Bundestags-Fraktion, Wolfgang Gerhardt, im Zusammenhang mit der Umsetzung der Hartz IV-Reform erhobenen Vorwürfe gegen den Bundeskanzler und die Bundesregierung sind infam und an Absurdität nicht mehr zu überbieten.
Für den von Herrn Gerhardt geradezu herbeigeredeten Zulauf bei rechtsextremen Parteien wären all jene verantwortlich, die aus Unwissenheit über die Inhalte und den Stand der Umsetzung der Hartz IV-Reform oder aber absichtlich um des billigen eigenen politischen Vorteils willen die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe denunzieren und in der Öffentlichkeit, vor allem aber bei den betroffenen Menschen Verunsicherung schüren.
Dieser Umgang mit der größten Sozialreform in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, die im übrigen von der FDP mitbeschlossen wurde, ist verantwortungslos und fahrlässig. Er blendet völlig aus, dass es bei Hartz IV darum geht, mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen. Die Bundesregierung wird alles daran setzen, die Reform pünktlich zum 1. Januar 2005 umzusetzen.
Bundesregierung |
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| Montag,
den 09.08.2004 |
| Amt Landhagen vermietet Büroräume |
| Das Amt Landhagen vermietet ab 01.10.2004 im Seitenflügel des Amtsgebäudes in der Th.-Körner-Str. 36 in Neuenkirchen 234,80 qm Bürofläche (Erdgeschoss) incl. Doppelcarport und Stellplatz für ein Kfz. Weitere günstige Parkmöglichkeiten vorhanden, gute Verkehrslage, Einkaufsmöglichkeiten im Ort. Bei Bedarf auch Teilvermietung möglich. Besichtigung nach Vereinbarung : Telefon 03834/895143 |
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Amt Landhagen
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